Korrektur der Akten: Kirchenposition zum Wählen
Die Plymouth Brethren Christian Church ist manchmal Gegenstand von Medienberichten, die nicht immer genau oder ausgewogen sind. Wenn einseitige, sensationslüsterne oder ungenaue Berichterstattung vorkommt, veröffentlichen wir gelegentlich die vollständigen Antworten der PBCC oder verwandter Organisationen an die Medien (mit deren Erlaubnis) sowie zusätzlichen Kontext, um die Fakten darzulegen und das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Im Vorfeld der australischen Wahl am 5. Mai 2025 war die Plymouth Brethren Christian Church erheblichen politischen Kommentaren und Medienkritik ausgesetzt, da einige unserer Mitglieder sich freiwillig im Wahlkampf engagierten. Diese Kritik war unbegründet.
Diese ehrenamtlichen Aktivitäten wurden nicht von der Kirche organisiert.
Die Entscheidung der Kirchenmitglieder, verschiedene Kandidaten aus verschiedenen politischen Parteien zu unterstützen, war eine Angelegenheit dieser Personen.
Darüber hinaus engagiert sich unsere Kirche nicht für, unterstützt keine politischen Parteien und hat keine Freiwilligenarbeit jeglicher Art an irgendeinem Ort organisiert oder koordiniert.
Und schließlich spiegeln die politischen Ansichten einzelner Mitglieder nicht die Ansicht der Kirche wider.
Allerdings gibt es eine Fragestellung, die wir als fair akzeptieren. Die Frage wurde der Kirche gestellt, wie Mitglieder am politischen Prozess teilnehmen können, wenn auf unserer Website steht: „Im Allgemeinen wählen Gemeindemitglieder nicht.“
Obwohl es hier immer um persönliche Überzeugungen ging, haben die meisten von uns traditionell nicht gewählt. Die meisten unserer Mitglieder machten aus religiösen Gründen von ihrem Recht auf Wahlverweigerung Gebrauch, während nur wenige ihr demokratisches Wahlrecht ausübten.
Im Laufe der Zeit haben sich offenbar mehr unserer Mitglieder entschieden, für politische Parteien zu wählen und sich sogar ehrenamtlich für politische Parteien zu engagieren. Es ist wichtig, dass dieses demokratische Recht respektiert wird, während das Recht derjenigen, sich aus religiösen Gründen zu entziehen, geschützt bleibt.
Wir haben unsere Website aktualisiert, um zeitgenössische Praxis widerzuspiegeln, und bekräftigen, dass für Menschen, die glauben, sich enthalten zu müssen, die Ausnahme vom Wählen erhalten bleiben muss.
Abschließend stellen wir fest, dass unser Premierminister, Herr Albanese, in seiner Siegesrede extra betont hat, dass „egal, wie man verehrt… wir sind alle Australier.“ Wir erkennen an, dass dies eine großzügige, faire und bewundernswerte Position für ihn war.
Unsere bisherigen Stellungnahmen zu diesem Thema wurden archiviert, können aber hier nachgelesen werden:
Stellungnahme zur australischen Bundeswahlkampagne
Reaktion auf die unglücklichen Äußerungen des australischen Premierministers
